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Angehörige & Glücksspielsucht

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Kostenlose halbtägige Fortbildung für Fachkräfte

Glücksspiel: Angehörige wirksam unterstützen

Es ist wichtig, dass jede SozialarbeiterIn, jede ÄrztIn oder Schulpsyschologin die Warnsignale für Spielsucht in der Familie richtig deutet, die Gefahren, die für Kinder und erwachsene Familienmitglieder damit verbunden sind, kennt und auf Unterstützungsmöglichkeiten verweisen kann. Denn nach wie vor suchen Familienangehörige aus Scham oder mangelnder Selbstfürsorge viel zu spät Beratungseinrichtungen auf.

Das Frauenservice Graz und die Fachstelle Glücksspielsucht Steiermark bieten ein kostenloses Seminar für Fachpersonal aus Bildungs-, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen an. Die Fortbildung ist auch maßgeschneidert und in-house für einzelne Einrichtungen buchbar.

An 2 alternativen Terminen im Frauenservice, Lendplatz 38, Graz

  • Samstag, 1.7.2017, 10:30 – 14:00 Uhr
  • Dienstag, 19.9.2017, 14:30 – 18:00 Uhr

Dieses Seminar kann für Einrichtungen (ab 7 TeilnehmerInnen) auch als maßgeschneidertes Inhouse-Angebot gebucht werden. Wir kommen zu Ihnen!

Dieses Seminar gibt Antworten auf die Fragen:

• Welche Warnsignale deuten auf Spielsucht in der Familie hin?
• Wie können sich Familienangehörige vor den negativen Auswirkungen der Sucht schützen?
• Auf welche spezifischen Szenarien sollten Angehörige vorbereitet werden?
• Welche wirksamen Unterstützungskonzepte gibt es?

Referentinnen:

Monika Lierzer, Leiterin der Fachstelle Glücksspielsucht Steiermark bzw.
Elisabeth Pötsch, Suchtberaterin b.a.s.Graz, Leiterin der Gruppe für GlücksspielerInnen
und
Petra Leschanz, Leitung Projekt TrotzdemGESUND, juristischen Beratung im Frauenservice

 

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel: +43-316-71 60 22

 

Programm und wichtige Informationen zur Fortbildung im Frauenservice

Screenshot: Fortbildung_Spielsucht: Angehörige wirkungsvoll unterstützen
Fortbildung_Spielsucht: Angehörige wirkungsvoll unterstützen
PDF 20.06.2017 480.5 KB
Download: Fortbildung_Spielsucht: Angehörige wirkungsvoll unterstützen



 Fortbildung in ihren Räumlichkeiten: Wir kommen zu Ihnen!

Screenshot: Inhouse-Fortbildungen_Spielsucht:Angehörige wirksam unterstützen
Inhouse-Fortbildungen_Spielsucht:Angehörige wirksam unterstützen
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Professionelle Unterstützung für Angehörige

radioSteiermarkORF-Radio Steiermark-Bericht zum Nachhören: http://bit.ly/2rdO4wV

Von Oktober 2016 bis März 2017 wurde im Frauenservice ein erprobtes psychoedukatives Gruppenprogram für Angehörige für den österreichischen Kontext pilotiert. Die Erkenntnisse aus der Entlastungsgruppe sowie aus einem Jahr intensiver Angehörigenarbeit möchten wir nun MultiplikatorInnen aus den Bereichen Soziales, Bildung, Gesundheit und Familie näherbringen.

Die spezifische Belastungssituation der Angehörigen ist allgemein weitgehend unbekannt. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis vermitteln wir in einem halbtägigen Seminar, wie Angehörige dabei unterstützt werden können, zu einem neuen Umgang mit dem Spielsuchtbetroffenen zu finden und sich selbst schützen zu können.

Sie hatten beruflich bereits Kontakt zu betroffenen Angehörigen?
Wir freuen uns, wenn Sie uns dazu 4 kurze Fragen beantworten. Weiter zu den Fragen für PraktikerInnen: http://bit.ly/2s5UJKV

 


 

Tagung EinladungGender- und diversitätssensible Ansätze in der Angehörigenarbeit

Auf der Tagung am 6.6.2017 wurden Studierenden und Fachpersonal aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Behörden und sozialen Einrichtungen im Audimax der FH Joanneum Grazdie Evaluationsergebnisse der ersten Entlastungsgruppe für Angehörige und die Erfahrungen aus eineinhalb Jahren einrichtungsübergreifender Angehörigenarbeit präsentiert.

Die Veranstaltung bildete den Auftakt zu einer kostenlosen Fortbildungsreihe für MultiplikatorInnen.

Weiter zu den Tagungsbeiträgen...

 

 


 Projekt TROTZDEM GESUND

Gesundheitsförderung für Angehörige glücksspielsüchtiger Menschen

Im Projekt TROTZDEM GESUND – Glücksspielsucht in Familie und Freundeskreis erfahren

(Ehe)partnerInnen, Eltern, Geschwister und andere Angehörige von glücksspielsüchtigen Menschen, wie sie zu einem neuen Umgang mit dem Spieler finden, ihre belastenden Erfahrungen aufarbeiten und ihre Gesundheit nachhaltig schützen können.

MultiplikatorInnen aus dem psychosozialen-, dem Bildungs- und dem Gesundheitsbereich, wie sie Angehörige wirkungsvoll unterstützen können.

Politische EntscheidungsträgerInnen, welche optimalen Unterstützungsangebote Angehörige glücksspielsüchtiger Menschen in Zukunft benötigen.

ExpertInnen, wie Gender- und Diversityaspekte in die Angehörigenarbeit einfließen können.

 

Screenshot: Projektübersicht: Trotzdem Gesund - Glücksspielsucht in Familie und Freundeskreis
Projektübersicht: Trotzdem Gesund - Glücksspielsucht in Familie und Freundeskreis
PDF 29.06.2016 492.32 KB
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Screenshot: Projektinfo Trotzdem GESUND - Spielsuchtbetroffene Familien wirkungsvoll unterstützen
Projektinfo Trotzdem GESUND - Spielsuchtbetroffene Familien wirkungsvoll unterstützen
PDF 06.09.2016 673.37 KB
Download: Projektinfo Trotzdem GESUND - Spielsuchtbetroffene Familien wirkungsvoll unterstützen


 

Erstes Entlastungsprogramm für Angehörige von spielsüchtigen Menschen 

Von Oktober 2016 bis Februar 2017 fand das erste kostenlosen Gruppenprogramm im Frauenservice statt

Weitere Informationen zum Pilotdurchgang der Entlastungsgruppe finden Sie hier...

Informationen auf Deutsch, Türkisch, Englisch und Bosnisch/Kroatisch/Serbisch:

Zum Download des Infoflyers als PDF klicken Sie bitte auf eines der Bilder

FLYER ich bin TROTZDEM GESUNDSpielsucht Angehörige Benim adim Sevil

Spielsucht Angehörige Zovem se SandraSpielsucht Angehörige My name is Sarah

 


Kurzfragebogen für MultiplikatorInnen

TG Fragebogen Google FormsFür MultiplikatorInnen aus den Bereichen psychosoziale Einrichtungen, Behörden, Justiz, Bildung und Gesundheit wird Spielsucht und die Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Familien immer wieder in unterschiedlichen Kontexten zum Thema.

Teilen Sie Ihre Erfahrungen und gestalten Sie so das Programm der Fortbildungsseminare zur Angehörigenarbeit, die wir ab Frühjahr 2016 in der Steiermark anbieten selbst aktiv mit.

Die Beantwortung der Fragen erfordert nur 3 Minuten.

Weiter zum Fragebogen...


 

Wie geht es (Familien)Angehörigen von Spielsuchtbetroffenen ?

In der Steiermark leben zwischen 4000 und 35000 Menschen mit problematischem Glücksspielverhalten, mindestens 3.900 Menschen sind an Glücksspielsucht erkrankt. Bis zu sieben Angehörige im familiären, persönlichen und beruflichen Umfeld sind jeweils von den oft existenzbedrohenden Folgen der Sucht mit betroffen. Bei durchschnittlich drei Angehörigen pro Spieler verschlechtert sich der Gesundheitszustand massiv und sie erkranken selbst aufgrund der andauernden psychischen Dauerbelastung.

Die Sucht der Familienväter

Zwischen 70 und 90 % der Spielsuchterkrankten sind Männer. Mehr als 50% von ihnen leben in Ehe oder aufrechter Beziehung. Spielsucht ist die „Sucht der Familienväter". Damit sind Frauen als Angehörige überdurchschnittlich häufig betroffen und existentiellen Belastungen ausgesetzt. Frauen- und Familienberatungsstellen zählen daher zu besonders niederschwelligen Anlaufstellen für belastete Angehörige.

Professionelle Unterstützung für Angehörige

Trotzdem Gesund - Hände u FlyerDie spezifische Belastungssituation der Angehörigen ist allgemein weitgehend unbekannt. Auch bei sozialen Einrichtungen und Behörden, mit denen Angehörige aufgrund der Suchtkonsequenzen in Kontakt treten, besteht großer Informationsbedarf. Gesundheitsfördernde Angebote, die entstigmatisierend wirken, den spezifischen Bedürfnissen von Angehörigen gerecht werden und diese auch erreichen können, sind rar. Angehörigen ist es selten bewusst, dass sie selbst professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen sollten, noch bevor sich der eigene Gesundheitszustand rapide verschlechtert.

 


 

Projekt TROTZDEM GESUND - Glücksspielsucht in Familie und Freundeskreis

Gesundheitsförderung für Angehörige glücksspielsüchtiger Menschen

 

TGÜbersichtsflyerMit dem im Jänner 2016 gestarteten Projekt TROTZDEM GESUND entwickelt das Frauenservice Graz in Kooperation mit der Fachstelle für Glücksspielsucht Steiermark professionelle Unterstützungsangebote, damit Angehörige sich und ihre eigene Gesundheit schützen können.

1.) Entlastungsgruppe für Angehörige

Im Herbst 2016 bieten wir ein dreimonatiges Entlastungsprogramm, das Angehörige vernetzt, informiert und Bewältigungsstrategien vermittelt sowie die Bildung spezieller Selbsthilfegruppen für Angehörige unterstützt. Ein erfolgreiches psychoedukatives Entlastungsprogramm aus Bayern wird im Projekt gemeinsam mit betroffenen Angehörigen für Österreich adaptiert und erprobt.

2.) Netzwerk Angehörigenarbeit & Glücksspielsucht

Das strategische ExpertInnennetzwerk Angehörige & Glücksspiel generiert als Austauschplattform aller Einrichtungen, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema beschäftigen, fundiertes Wissen über die Lebenswelten von Angehörigen und stellt die Erkenntnisse über gender- und diversitätssensible Angehörigenarbeit in Form eines Handbuches zur Verfügung.Im ExpertInnennetzwerk sind neben dem Frauenservice Graz und der Steirischen Fachstelle für Glücksspielsucht auch die Schuldnerberatung Steiermark (XSB), der Verein Jukus, der Werkstatthof (JAW) und Vivid vertreten. Die Netzwerktreffen beleuchten das Thema jeweils aus anderen professionellen und einrichtungsbezogenen Blickwinkeln und ermöglichen so einen multiprofessionellen, gender- und diversitätssensiblen Zugang zur Angehörigenarbeit.

3.) Fortbildungsprogramm für AkteurInnen im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich

Schulungen für SozialarbeiterInnen, MitarbeiterInnen von Frauen- und Beratungseinrichtungen, sowie ExpertInnen aus dem Gesundheits- und Bildungsbereich bringen die besonderen Herausforderungen, vor denen Angehörige stehen und wie sie unterstützt werden können, von Frühjahr bis Herbst 2017 einem breiten interessierten Publikum von MultiplikatorInnen näher.

4.) Handbuch: Angehörigenarbeit im Kontext von Glücksspielsucht

Im Projekthandbuch werden die Arbeitsergebnisse aus Netzwerk, Angehörigengruppe und Fortbildungsprogramm einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die im Rahmen des Projekts erhobenen Daten werden im Handbuch in Form einer Bedarfserhebung u.a. politischen EntscheidungsträgerInnen zur Verfügung stehen, damit in Zukunft die stark belasteten Angehörigen von glücksspielsüchtigen Menschen optimale Angebot zu ihrer Unterstützung vorfinden.

Screenshot: Projektübersicht: Trotzdem Gesund - Glücksspielsucht in Familie und Freundeskreis
Projektübersicht: Trotzdem Gesund - Glücksspielsucht in Familie und Freundeskreis
PDF 29.06.2016 492.32 KB
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Trotzdem Gesund - Projektinfo

 

ProjektpartnerInnen:

 

NetzwerkpartnerInnen:

 

Projektzeitraum: 1.1.2016 - 31.12.2017

 

Projektleitung

Mag.a Petra Leschanz, Tel: +43-316-71 60 22, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Projektmitarbeit im Frauenservice:

Mag.a Natalie Ziermann

 

Wir danken für ihren wertvollen Beitrag zum Projekt TrotzdemGESUND:

Günes Dag, BEd

Mag.a Fadila Tajic

Mag.a Daniela Hinterreiter

DSA Gudrun Auer

 

gefördert von:

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