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Projekte PrettyOld_2

Pretty-Old 3ZDie Darstellung des Alters in den Medien ist oft unzutreffend oder klischeehaft; besonders ältere Frauen kommen medial kaum vor oder werden einseitig mit Problemen in Verbindung  gebracht. In der Folge sind auch die Bilder von "Alter", die in unseren Köpfen vorherrschen, überwiegend negativ getönt und können den Umgang mit alten Menschen und deren Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Vor diesem Hintergrund wurden im Frauenservice bereits im Zuge einer intergenerationell erarbeiteten Imagekampagne alternative Materialien entwickelt (siehe Projekt ALTERnative Frauenbilder).

Das dabei entstandene Knowhow wird nun im Zuge der Multiplikatorinnen-Ausbildung PrettyOld vertieft und weiter gegeben. Damit möchte das Frauenservice eine zeitgemäße und differenzierte Darstellung von älteren Frauen forcieren, die deren vielfältigen Lebensrealitäten entspricht.

 

PrettyOld Multiplikatorinnen-Ausbildung ist ein Lehrgang für Frauen, ….

  • die selbst zur Altersgruppe 50 plus gehören oder die sich schon in jüngeren Jahren für die gesellschaftliche Stellung von älteren Frauen einsetzen wollen
  • die ein ermutigendes, natürliches und stärkendes Bild von Frausein im Alter verbreiten möchten
  • die Kompetenzen erwerben wollen, um das Thema Frausein im Alter in Projekten, Initiativen, Bildungsmaßnahmen etc. einzubringen
  • die sich sinnvoll engagieren möchten, um das gesellschaftliche Klima für ältere Menschen zu verbessern

Die Inhalte der Ausbildung werden in sechs Modulen angeboten. Parallel arbeiten die Teilnehmerinnen in selbstorganisierten Arbeitsgruppen an der Entwicklung eigener Projekte zum Thema und bereiten die Abschlussveranstaltung vor, bei der sie die Projektvorhaben präsentieren.

 

 

 

gruppenbild-pretty old

 

Projekt-Entwicklung

 

Die Teilnehmerinnen des PrettyOld Lehrgangs im Herbst 2015 haben zum Kursabschluss ihre Projekte vor einem kleinen Kreis von ExpertInnen präsentiert, das Echo war sehr positiv.
Die hier vorgestellten Projekte werden demnächst umgesetzt. Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen!

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Edith Bacher

 

 

NETZWERK-ZIVILCOURAGE- Mit Zivilcourage gegen strukturelle Gewalt an („älteren“) Frauen.

© Sigrid Shaban-Neuhold

 

zivilcourage

Wir sensibilisieren für diese und ähnlich geartete gesellschaftliche Missstände und bilden ein Zivilcourage-Netzwerk gegen direkte/indirekte und strukturelle Gewalt an („älteren“) Frauen und „Anderen“.

Workshops in Gruppen (+/- 50 Jahre)

Ziele:

  • Ermutigung und Anleitung zur Zivilcourage (Gewaltprävention),
  • Performances zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit,
  • Forum-Theater / Empowerment für Frauen, „Andere“, „Ältere“.
  • Mobile „Lobby“ zur Frauen- u. Menschenrechtsbildung

 

 

Was blüht und sticht in meinem Lebensgarten?

© Manuela Harb

 

pretty old

 

Ein friedvolles Altern, ein guter Übergang in die nächste Lebensphase kann nur gelingen, wenn man die Vergangenheit ziehen lässt. Was war prägend in dieser Zeit, das mein Leben heute noch bestimmt?

Wie in einem Garten lassen die Teilnehmerinnen, unterstützt durch Rituale und meditative Besinnung, Gutes wachsen und entfernen das Unkraut.

Die Seminare sind für Frauen jeden Alters und können 2 Stunden oder ein ganzes Wochenende dauern.

Manuela Harb bietet auch Begleitung für Frauen an.

 

 

Foto: Haus der Frauen

 

Interessierte wenden sich an: Tel. 0664 249 6408 - Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

DIGITAL TRIFFT REAL

© Edith Bacher

 

digitaltrifftrealDer digitale Bekanntenkreis wird zu einer analogen Begegnungszone

Die Stadtgemeinde Leoben bietet am Hauptplatz seit vorigem Jahr kostenlosen W-Lan Empfang. Zahlreiche Cafés auf diesem großen einladenden Platz bieten Möglichkeit, ein wöchentliches fixes Netztreffen zu installieren. Auch optisch präsent werden so ältere Frauen mit Laptop zu „Role Models“. Nach dieser Auffälligkeitsphase ist geplant, in der dieses Jahr neu adaptieren Porubskyhalle eine fixe digital/real Ecke einzurichten.

 

Foto: Edith Bacher

 

Kontakt: Edith Bacher, www.geragogik.net