MIKA- Migration Kompetenz Alphabetisierung

Kompetenz in Alphabetisierung, Basisbildung und Zweitspracherwerb für MigrantInnen
www.netzwerkmika.at

Projektbeschreibung:

Europäischer Sozialfonds - Ziel 2 - nationale Netzwerkpartnerschaft mit den Partnerorganisationen Die Wiener Volkshochschulen, Volkshochschule Linz, Verein Frauenservice Graz, Verein maiz (Linz) und Verein Danaida (Graz)

MigrantInnen, die nach Österreich einwandern, sind zum Nachweis von Deutschkenntnissen auf dem Niveau A2 (nach dem Gemeinsamem Europäischen Referenzrahmen für Sprachen GERS) verpflichtet und müssen im Zuge dessen (unabhägig von ihrer Möglichkeit zum Schulbesuch im Herkunftsland) auch ihre erfolgreiche Alphabetisierung in der lateinischen Schrift nachweisen. Dabei existiert derzeit außerhalb Wiens keine adäquate Ausbildung für den Alphabetisierungs- und Basisbildungsunterricht mit MigrantInnen.
Hauptziel der Partnerschaft ist es, die Ausbildung von Unterrichtenden im Bereich Alphabetisierung, Basisbildung und Zweitspracherwerb mit MigrantInnen  österreichweit zu professionalisieren.
Das AlfaZentrum der Wiener Volkshochschulen konzipiert dafür einen überregionalen Pilotlehrgang, der 2009 bis 2011 in Strobl durchgeführt wird.
Dazu werden folgende zusätzliche Wahlmodule angeboten: Kompetenzmanagement-Instrument für MigrantInnen mit fortgeschrittenen Deutschkenntnissen (VHS Linz), Unterrichtsmaterialien für den Mathematikunterricht (Verein maiz) und eine Schulung für die Erstellung von Online-Übungen für den Unterricht (Verein Danaida).
Vom Frauenservice Graz wird dazu
•    die prozessbegleitende Evaluation des Pilotlehrgangs
•    sowie die wissenschaftliche Begleitung der Wahlmodule
durchgeführt.

Unsere Produkte für MIKA:
- Aufarbeitung bisheriger Erfahrungen aus dem Alphabetisierungslehrgang in Wien
- begründete Empfehlung eines geeigneten Learning Management Systems
MIKA Auswahl LMS
- Methodensammlung und –Empfehlung zur Vermittlung von Inhalten im Pilotlehrgang
- Katalog der empfohlenen Qualitätskriterien in Abstimmung mit den ProjektparterInnen
- Prozessbegleitung; TeilnehmerInnen- und ReferentInnen-Befragungen im Lehrgangsverlauf
- Ableitung von Empfehlungen zur österreichweiten Implementierung des Lehrgangs
- Fragebogeninstrument zur kontinuierlichen (Selbst-)Evaluation aus TeilnehmerInnen-Sicht
- Zwischen- und Abschlussberichte

Projektzeitraum: 2008-2011
Projektverantwortliche im Frauenservice: Dr.in Birgit Aschemann, Mag.a Petra Gugler
Kontakt: , Tel. 716022-0

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