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Im Rahmen der Aktion 16 Tage gegen Gewalt an Frauen

GEWALT – MACHT – ARM - Warum Frauen besonders gefährdet sind

Vorkehrungen und Auswege; Beispiele aus dem Beratungsalltag.
Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen.

Mittwoch, 7.12.2016:

  • 11:00 Uhr: Kurzvorträge mit Beraterinnen des Frauenservice:

Mag.a Daniela Hinterreiter (Psychologin),
DSA Gudrun Auer (Sozialarbeiterin),
Mag.a Petra Leschanz (Rechtsberaterin),
Mag.a Natalie Ziermann (Streetwork und Beratung für Sexarbeiterinnen)

Anschließend:

  • Führung durch die Beratungsstelle
  • Austauschmöglichkeiten bei Kaffee und Kuchen

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen zeigen Beraterinnen des Frauenservice auf, wie eng Armut und Gewalt gegen Frauen verknüpft sind. In der Beratungsstelle sind keineswegs nur körperliche Gewalt und Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmtheit häufiges Thema. Vielmehr rutschen Frauen oft erst durch ihre prekäre gesetzliche Absicherung in finanzielle, emotionale und faktische Abhängigkeitsverhältnisse innerhalb von Partnerschaft und Familie. Sowohl die mangelhafte pensionsrechtliche Absicherung von Frauen, als auch die Vorgaben des Fremdenrechts führen Frauen immer wieder in scheinbar ausweglose Gewaltbeziehungen und Armutsfallen.

Wie Frauenberatung dabei hilft, aus Gewalt und Armut auszubrechen, zeigen Juristinnen, Psychologinnen, Interkulturelle Sozialberaterinnen und Sozialarbeiterinnen des Frauenservice anhand von konkreten Beispielen aus der Beratungspraxis.

Die Veranstaltung ist kostenlos! Auch Gruppen sind herzlich eingeladen. Bitte um kurze telefonische Anmeldung unter 0316 / 716022.

 

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