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Jour Fixe in der Bibliothek

Jeden 1. Mittwoch im Monat ist Jour Fixe in der Bibliothek, mit Präsentation von Abschlussarbeiten, Diskussionen zu aktuellen Themen, Austausch über Bücher, Filme und mehr. Schauen Sie einfach vorbei!

 

  • Lesung mit Lilly Axster „Atalanta Läufer_in"

In einem sensationellen 100-Meter-Lauf gewinnt der bisher unbekannte Lan Gold. Im Moment des größten Triumphes wirft er seine Trainingsjacke in die jubelnde Menge. Aus der Jackentasche fällt ein kleines weißes Etwas heraus, das sein schärfster Konkurrent aufhebt – ein Tampon. Lans Tampon.
Das (Weg)Laufen geht in die nächste Runde.
Lilly Axster erzählt die poetisch-politische Geschichte von Atalanta, einer zugleich mythischen und sehr heutigen Figur, die von klein auf Körpermarkierungen und Geschlechterkategorien infrage stellt, Trennlinien überschreitet und wider alle Hindernisse ihre eigenen Bahnen zieht.
Der Roman unterläuft Markierungen, spielt lustvoll mit Zuschreibungen und beschreibt Begehren entlang von Uneindeutigkeiten.

Mi, 07.10.2015, 18:00 Uhr
  • Rechte Frauen – Rechter Feminismus?

Auch wenn im medial verbreiteten Bild des österreichischen Rechtsextremismus Männer dominieren, sind Frauen sehr wohl in den unterschiedlichen Spektren des Rechtsextremismus aktiv. Die Frauenpräsenz verbessert das Image nach Außen und erleichtert den Eingang in zivilgesellschaftliche Bereiche, wie Elternbeiräte. Der Trend zur „Re-Traditionalisierung" und die „Anti-Gender"-Debatte dienen dabei als Brücke zwischen der extremen Rechten und dem Konservatismus der Mitte.
In einem Vortrag wird diskutiert, wie Männlichkeit und Weiblichkeit in der extremen Rechten verhandelt werden und wie sich Frauenbilder und „weibliche" Aktionsformen entwickelt haben.
Mit: Judith Goetz, Politik- und Literaturwissenschaftlerin

Mi, 04.11.2015, 17:30 Uhr
mitgefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung
  • „...ein Opfer ihrer Höllenkünste" - Die Femme Fatale in Oper und Gesellschaftskultur um 1900

Die Oper gilt oft als ein von der Alltagsrealität abgeschlossener, irrealer Raum. Doch speziell in der Wiener Jahrhundertwende werden Opern zu Reflexionsmedien von Geschlecht und anderen soziokulturellen Phänomenen. Ausgehend von einer Opernfigur spannt dieser Vortrag den Bogen zur Darstellung fataler Weiblichkeit in Philosophie, Literatur und Bildender Kunst.
Mit: Iris Mangeng, Musikwissenschafterin, Sängerin
In Kooperation mit dem Zentrum für Genderforschung der Kunstuniversität Graz

Mi, 02.12.2015, 18:00 Uhr

 

Die Veranstaltungen sind kostenlos und für alle Interessierten offen!

 

Vergangene Veranstaltungen Frühjahr 2015:

  • Frauen des lesbischen Literaturzirkels mit Tipps, Empfehlungen und besonderen Schmankerl der lesbischen Literatur

    Mittwoch 04.02.2015, 18:00 Uhr
  • Ausstellungseröffnung "women on the rise"

Die Ausstellung zeigt Pionierinnen des 19. und 20. Jahrhunderts. Trotz gesellschaftlicher Schranken, haben sie Mut bewiesen, sich für mehr Bildung, soziale und politische Rechte für alle Frauen einzusetzen. Viele der Pionierinnen sind uns heute nicht mehr bekannt. Wir entdecken sie wieder.
Eröffnung mit Projektleiterin Gerti Zupanich und mehreren Teilnehmerinnen am Projekt
Mittwoch 04.03.2015, 16:00 Uhr; Ausstellungsdauer: 04.03.-30.04.2015 - verlängert bis Ende 2015

  • Einführung in die Bibliothek und zur Literaturrecherche und
    Themenabend Alter - Schönheit - Frauen

mit Sabine Messner, Bibliothekarin im Frauenservice
Danach stellen Djamila Rieger, Sabine Messner und Eva Taxacher Neuerscheinungen und Klassiker zum Themenbereich ALTER – SCHÖNHEIT – FRAUEN vor.
Mittwoch 06.05.2015, 18:00 Uhr

  • Tag der Offenen Tür mit Bücherflohmarkt und Krimi-Tauschbörse

    Mittwoch 03.06.2015, 16:00 Uhr

 

Vergangene Veranstaltungen 2014: 

  • Zu Gast: Frauen des lesbischen Literaturzirkels...

... erzählen über die Anfänge der lesbischen Literatur, besondere Schmankerl und ihre Empfehlungen.

Mittwoch 03.09.2014, 18:00 Uhr

  • Körper - Schönheit - Alter --> auf Frühjahr 2015 verschoben

Theresa Ganotz erzählt von ihrer Mitarbeit am Projekt ALTERnative Frauenbilder, berichtet über aktuelle Bücher, Projekte und Initiativen zum Thema Körper - Schönheit und Alter.

  • Gabriele Metz: "Warum ist der Himmel blau?"

TO BE PUBLISHED - NachwuchswissenschafterInnen der Geschlechterstudien präsentieren neueste Forschungsergebnisse.

„Wenn Gott gewollt hätte, dass Frauen fliegen, hätte er den Himmel rosa gemacht.“ Diese Floskel vom Männerhimmel hält sich zäh unter Piloten. Ebenso zäh wie der niedrige Anteil an Pilotinnen, der in der privaten wie in der zivilen Luftfahrt weltweit bei nur rund 5 Prozent liegt. Gabi Metz geht der Frage nach, warum so wenige Frauen dem Traum vom Fliegen folgen und versteht sich als kritische Auseinandersetzung mit gängigen Stereotypen und Klischees von Männlichkeit, Weiblichkeit und entsprechender geschlechtlicher Zuordnung zu Berufen.

In Kooperation mit: Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung und Institut für Soziologie - Forschungsschwerpunkt Geschlechtersoziologie, Universität Graz; IFZ - Grazer Standort des Instituts für Technik- und Wissenschaftsforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

 Mittwoch 05.11.2014, 18:00 Uhr

  • "Lady Gaga als Pop-Cyborg, die Pianistin, Komponistin und Pädagogin Louise Farrenc und Tochter-Vater-Beziehungen in der Oper - Genderforschung an der Kunst Uni"

Das Zentrum für Genderforschung an der Kunstuniversität Graz prämiert jedes Jahr herausragende Arbeiten im Bereich der Genderforschung. Die Preisträgerinnen von 2014 präsentieren ihre Arbeiten:

  • Veronika Muchitsch: „Lady Gaga als Pop-Cyborg? Der Versuch der praktischen Anwendung des feministischen Konzepts Donna Haraways in der Popmusik“
  • Irina Vaterl: „Eine Künstlerin, hochverdient und mit einer ganz männlichen musikalischen Gestaltungsgabe Louise Farrenc (1804-1875) Pianistin, Komponistin, Pädagogin, Editorin"
  • Nadine Scharfetter: „Tochter-Vater-Beziehungen in der Oper, dargestellt am Beispiel von Richard Wagners Walküre und Richard Strauss Elektra“Mittwoch 03.12.2014, 17:00 Uhr.

In Kooperation mit: Zentrum für Genderforschung der Kunstuniversität Graz.