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Erzählte Frauengeschichte

FrauenStadtSpaziergänge im Frühjahr 2016

 

Sexismus im Öffentlichen Raum

anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März

Wie und in welcher Form findet sich Sexismus im öffentlichen Raum? Welche Rolle spielen Staat & Wirtschaft bei den Darstellungen der Geschlechter? Anhand von topografischen Bezeichnungen und Werbeplakaten nehmen wir Repräsentationen von Frauen & Männern unter die Lupe und machen uns auf die Spur von Zeichen feministisch-subversiver Straßenkunst.

Mit: Ina Mastnak, LOST SPACE? Verein zur Erforschung der Repräsentation von Frauen im Öffentlichen Raum, Watchgroup gegen sexistische Werbung des Grazer Frauenrats
Freitag, 11.03.2016, 16:00 Uhr, Treffpunkt: Brunnendenkmal gegenüber vom Rathaus, Hauptplatz, 8010 Graz

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Lend - Stadtentwicklung aus Geschlechterperspektive

Wir lenken unsere Aufmerksamkeit auf den nördlichen Teil von Lend: Hier röstet das Tribeka seine Kaffeebohnen, stehen Leerstände als Zeitzeugen für die Geschichte des Viertels, setzen Sozial- und Jugendprojekte ihre Akzente, starben Menschen im Bürgerkrieg des Februar 1934, steht High Tech neben Gemeindebau. Gäste: Anna Resch (Architektin, Expertin für Leerstände, freies kollektiv Lendlabor) und Harry Fischer (Tribeka)

Mit: Edith Zitz, Diversitätsfachfrau
Dienstag, 05.04.2016, 16:00 Uhr, Treffpunkt: Bushaltestelle Bienengasse, 8020 Graz
 
 

Gedenkspaziergang: Frauen als Opfer des Nationalsozialismus, Frauen im Widerstand

 
Der Gedenkspaziergang zum Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai  - zugleich heuer zufällig am „Muttertag“ - legt den Schwerpunkt auf das Leben von Frauen unter der NS-Herrschaft. Thematisiert werden Frauen als Opfer des mörderischen ideologischen Wahns, Frauen im Widerstand und die Geschlechterordnung, die sich sowohl im Bild von der „deutschen Frau“ als auch in der nationalsozialistischen „Rassenhygiene“ ausdrückte.
Frauenschicksale und die Geschlechterperspektive werden in der Geschichtsschreibung häufig ausgeblendet. Aus diesem Grund widmen wir uns diesen Themen in diesem Spaziergang.

Sonntag, 8. Mai 2016, 17:00 Uhr
Treffpunkt: Südtiroler Platz 10, 8020 Graz, beim Stolperstein für Klementine Narodoslavsky

Keine Anmeldung erforderlich, Teilnahme kostenlos

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Screenshot: Postkarte Gedenkspaziergang
Postkarte Gedenkspaziergang
PDF 19.04.2016 0 B
Download: Postkarte Gedenkspaziergang

Schawuot, Sabbat und Mikwe - Jüdische Grazer Frauengeschichte(n)


Von der Volksgartenstraße über die Annenstraße, beim Bad zur Sonne, beim Lauftextmahnmal und bei der Synagoge spüren wir dem vielfältigen jüdischen Leben in Graz nach. Wir erklären Rituale und sprechen über Arisierungen, den Holocaust und modernes Judentum. Dabei steht die Rolle der Frau im Fokus.

Mit: Britta Wedam, Germanistin
Fr, 10.06.2016, 16:00 Uhr, Treffpunkt: Pavillon beim Volksgarten / Ecke Afritschgasse, 8020 Graz
 
 

Lend - Stadtentwicklung aus Geschlechterperspektive 2

„Lendkarree“ steht für Streifzüge der kleinen und großen Geschichten im Norden von Lend. Neben markanten Marterln stehen gewerbliche Leerstände als Zeitzeugen für die Geschichte(n) des Viertels. International bekannte High Tech erscheint neben Gemeindebauten. Aktuellste Zahlen, Daten, Fakten zum Bezirk kombinieren wir mit politischer, Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Wir wagen wir auch einen Blick auf kommende Trends, die die Vielfalt der Lebensformen - Geschlecht, Alter, Herkunft - betreffen.

Mit:
Heimo Halbrainer (Historiker CLIO)
Barbara Rauscher (Leitung Statistik Graz)
Reinhard Wimmler (Betriebsratsvorsitzender AVL)
Edith Zitz (Diversitätsfachfrau)
 
Mittwoch, 22.06.2016, 16:30 Uhr, Treffpunkt: Bushaltestelle Bienengasse, 8020 Graz

 

 

 

Eine Veranstaltungsreihe von Verein FRAUENSERVICE GrazRauchende Frauen in den 1920er Jahren

Seit 1991 finden in Graz mehrmals im Jahr die FrauenStadtSpaziergänge statt, getragen von der Idee, Frauengeschichte zu vermitteln und akademisches Wissen aus dem Elfenbeinturm auf die Straße zu bringen. Bis 2008 geführt von Ilse Wieser und Brigitte Dorfer, von 2008 bis 2011 von Eva Taxacher und Linda Tossold.

Ab 2012 setzen wechselnde Expert_innen die mehr als 20-jährige Tradition der FrauenStadtSpaziergänge mit vielen neuen Themen fort - nicht nur Frauengeschichte, sondern auch Geschlechtergeschichte und sozialpolitische Themen werden so vermittelt.

Student_innen, Haus_frauen, Pensionist_innen usw. spazieren mit und lernen die Stadt und ihre Orte auf eine neue Art kennen. Beim Spazierengehen und beim Besuch von bestimmten Orten eröffnen sich Einblicke in die Vergangenheit und in nicht-erzählte Geschichte(n), verschüttete Spuren werden sichtbar gemacht. Durch das Erzählen werden die Zuhörenden angeregt, selbst Geschichte zu imaginieren und auch selbst zu berichten...

Teilnahme kostenlos, keine Anmeldung erforderlich.

 

FrauenStadtSpaziergänge 2015:

  • Selbstbestimmt Altern, mit: Edith Zitz
  • "Was wir fordern, ist nicht viel - Selbstbestimmung bleibt das Ziel!" mit: Edith Zitz
  • Spuren weiblicher jüdischer Geschichte(n) am linken Murufer, mit: Angelika Heiling und Marion Jäger
  • Geburt und Schwangerschaft, mit: Kathrin Waldhauser-Jarz und Britta Wedam
  • Sexarbeit, mit: Michaela Engelmaier

 

FrauenStadtSpaziergänge 2014:

  • Ruhm und Ehre öffentlich! Formen der Anerkennung im öffentlichen Raum (mit Eva Taxacher und Edith Zitz)
  • GlücksSPIEL? Industriezweig, soziale und gesundheitliche Folgen, geschlechtsspezifische Muster... (mit Edith Zitz)
  • Faked history - erfundene Geschichte(n) (mit Joachim Hainzl)
  • Aus der Rippe Geschaffene oder selbst Schaffende? Weibliche jüdische Kultur in Graz (mit Kathrin Waldhauser-Jarz und Britta Wedam)

FrauenStadtSpaziergänge 2013:

  • 10 Jahre WOMENT! 20+03 Würdigungstafeln für Frauen und mehr (mit Bettina Behr)
  • Politische Teilhabe am rechten Murufer (mit Edith Zitz)
  • Politische Teilhabe am linken Murufer (mit Edith Zitz)
  • Frauen an der Uni Graz (mit Angelika Heiling, Marion Jäger, Kathrin Waldhauser-Jarz, Sarah Lintschnig)
  • Gewalt und Frauen mit Behinderung (organisiert von der Unabhängigen Frauenbeauftragten der Stadt Graz, mit Frauen aus Frauenorganisationen, der Selbstvertretung und der Behindertenhilfe)